Aktuelles

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern - Tschechische Republik Ziel ETZ 2014-2020.

Pressemitteilung: Bayern und Tschechien vereinbaren Fortführung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

Weigert: "Nicht nur räumliche Grenzen, sondern auch Barrieren in so manchen Köpfen überwinden"

MÜNCHEN/PRAG   Im Prager Palais Czernin, dem Sitz des tschechischen Außenministeriums, haben der bayerische Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert und der tschechische Vizeminister für Regionalentwicklung Zdeněk Semorád feierlich ihren Willen bekundet, die Zusammenarbeit zwischen Bayern und Tschechien auch in der neuen Förderperiode ab 2021 fortzusetzen. Grundlage der Zusammenarbeit ist das EU-Förderpramm Interreg Bayern – Tschechien. Die Veranstaltung ist der Startschuss zur Vorbereitung der kommenden Förderperiode 2021 – 2027, für die derzeit in Brüssel die neuen Rahmenbedingungen diskutiert und verhandelt werden.

Weigert betont: „Interreg steht für erfolgreiche Zusammenarbeit in Europa über Grenzen hinweg. In Zeiten, in denen auch in Europa die Abschottungstendenzen zunehmen, setzen wir ein Zeichen, dass Kooperation unter Ländern der richtige Weg ist.“ Neben der bayerisch-tschechischen Regierungskommission wird mit Hilfe des INTERREG-Programms die Zusammenarbeit und der Austausch in den Gebieten entlang der gemeinsamen Grenze verstärkt und verfestigt. Das Instrument hierfür sind gemeinsame Projekte mit mindestens einem bayerischen und tschechischen Partner, die im gemeinsamen Interesse liegen. Attraktive Förderbedingungen ermöglichen erfolgreiche Partnerschaften und Kooperationsprojekte zum Beispiel in den Bereichen Energiespeicherung, Tourismus, Ausbildung, Umwelt oder Forschung.

Das Tschechische Ministerium für Regionalentwicklung und das bayerische Wirtschaftsministerium werden in den kommenden Monaten mit allen Beteiligten und Interessierten die Konturen und Inhalte des zukünftigen Programms erarbeiten. Sofern die EU-Kommission in Brüssel entsprechende Gelder bereitstellt, sollen in der kommenden Förderperiode erneut für etwa 100 Millionen Euro Vorhaben unterstützt werden, die die Zusammenarbeit in der Region weiter intensivieren und die wirtschaftliche Entwicklung stärken. „Die bayerisch-tschechische Zusammenarbeit ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Damit überwinden wir nicht nur räumliche Grenzen, sondern auch die Barrieren in so manchen Köpfen“, so Weigert.

Quelle: https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/pm/13-2019/

Bildgalerie - Unterzeichnung der Willenserklärung

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    Nächste Sitzung des Begleitausschusses und Einreichungsfrist für Projektanträge

    Die 9. Sitzung des Begleitausschusses wird am 05. und 06. Juni 2019 im Bezirk Pilsen stattfinden. Die Einreichungsfrist (elektronisches Übermittlungsdatum) für eine Behandlung des Projektantrags im 9. Begleitausschuss ist der 27. Februar 2019 bis 23:59 Uhr.

    Es wird darauf hingewiesen, dass auch bei rechtzeitig eingereichten Projektanträgen kein Rechtsanspruch auf Behandlung der Projekte in der nächsten Sitzung des Begleitausschusses besteht, da der Prüfungsaufwand insbesondere vom Projekttyp und von der Qualität und Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen abhängig ist.

    Weitere Informationen zur Antragstellung finden Sie unter Förderung > Antragstellung.

    Wichtige Informationen für Antragsteller bezüglich der einzureichenden Projekte zur 9. Sitzung des Begleitausschusses

    Auch nach der Einplanung weiterer Projekte im Rahmen der 8. Sitzung des Begleitausschusses des Programms Ziel ETZ Freistaat Bayern – Tschechische Republik 2014-2020 (im weiteren Programm) sind noch Mittel zur Förderung grenzübergreifender Projekte verfügbar. Mit Blick auf die vier Prioritätsachsen (PA) des Programms muss diese Aussage jedoch ein Stück weit eingeschränkt werden.

    • In der PA 1 "Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation" können auf Grund fehlender EFRE-Mittel bis auf Weiteres keine Neuanträge gestellt werden.

    Eine weitere Einschränkung bei der Einreichung von Anträgen zur nächsten Sitzung des Begleitausschusses ergibt sich durch die aktuellen Werte der Outputindikatoren, die sich dieses Programm zum Ziel gesetzt hat.

    • Aus der aktuellen Grafik zum Stand der Outputindikatoren wird ersichtlich, dass insbesondere in der PA 2 in der Investitionspriorität (IP) 6c Projekte für die Erfüllung des Zielwerts beim Indikator "Zahl der geförderten Güter des Natur- und Kulturerbes" benötigt werden. Aktuell ist dieser zu 52 % erfüllt. In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass von den avisierten 44 Denkmälern des Natur- und Kulturerbes, die im Programm unterstützt werden sollen, bislang erst 23 Denkmäler gefördert werden. Daher hat der BA beschlossen bis auf Weiteres in der IP 6c nur noch Projektanträge zur Entscheidung anzunehmen die mit mindestens einem Wert von 1 zu dem Outputindikator "Zahl der geförderten Güter des Natur- und Kulturerbes" beitragen. Der andere in IP 6c zur Verfügung stehende Indikator kann zusätzlich auch bedient werden.

    • Ferner sind auch die Projekte in der PA 2, in der Investitionspriorität 6d für die Erfüllung des Zielwerts beim Indikator "Fläche der Habitate, die für Zwecke eines besseren Erhaltungszustands eine Unterstützung erhalten" benötigt. Aktuell ist dieser zu 61 % erfüllt, was in absoluten Zahlen bedeutet, dass von dem avisierten Zielwert 525 bislang erst der Wert in Höhe von 318,15 gefördert wurde.

    Die zu erreichenden Zielwerte der einzelnen Outputindikatoren auf Programmebene sind im Dokument Kooperationsprogramm (siehe Dokumente > Kooperationsprogramm) bei den jeweiligen Investitionsprioritäten zu finden. Bei der Erstellung eines Projektantrags stehen dem Antragsteller auch die Hinweise zu den Outputindikatoren (siehe Dokumente > Antragstellung > Weitere Dokumente) zur Verfügung.

    Eingereichte Projekte, die dem BA zur Entscheidung vorgelegt werden können, werden von diesem unverändert auf Grundlage ihrer Qualität ausgewählt.

    8. Sitzung des Begleitausschusses

    Am 05. und 06. Dezember 2018 in Straubing (Niederbayern) hat der Begleitausschuss des Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern – Tschechische Republik Ziel ETZ 2014–2020 zum achten Mal in der aktuellen Förderperiode getagt.

    Insgesamt wurden dem Begleitausschuss zu dieser Sitzung 10 Projektanträge zur Behandlung und ein Projektantrag zur negativen Beschlussfassung vorgelegt. Eingeplant werden konnten 6 Projekte im Umfang von 2,8 Mio. Euro an EFRE-Mitteln. Mit den 87 Mio. Euro bereits gebundenen EFRE-Mitteln sind damit zum jetzigen Zeitpunkt 87 % der Gesamtmittel des Programms für den Programmzeitraum eingeplant.

    In den einzelnen Prioritätsachsen zeigt sich damit nach dem 8. Begleitausschuss insgesamt folgender Stand:

    1. Forschung, technologische Entwicklung und Innovation

    • EFRE-Mittel eingeplant 17,9 Mio. (100 %)
    • EFRE-Mittel verfügbar 0,0 Mio. (0 %)

    2. Umweltschutz und Ressourceneffizienz

    • EFRE-Mittel eingeplant 33,3 Mio. (84 %)
    • EFRE-Mittel verfügbar 6,4 Mio. (16 %)

    3. Investitionen in Kompetenzen und Bildung

    • EFRE-Mittel eingeplant 7,9 Mio. (67 %)
    • EFRE-Mittel verfügbar 3,9 Mio. (33 %)

    4. Nachhaltige Netzwerke und institutionelle Kooperation

    • EFRE-Mittel eingeplant 24,8 Mio. (89 %)
    • EFRE-Mittel verfügbar 3 Mio. (11 %)

    Die 9. Sitzung des Begleitausschusses wird am 05. und 06. Juni 2019 im Bezirk Pilsen stattfinden. Die Eingangsfrist für eine Behandlung des Projektantrags im 9. Begleitausschuss finden Sie unter Förderung > Antragstellung.

     

    Bildergalerie - 8. Sitzung des Begleitausschusses

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      Pressemitteilung: Aiwanger: "Die Zusammenarbeit im Grenzraum weiter vertiefen"

      MÜNCHEN   Der Begleitausschuss des EU-INTERREG-Programms Bayern-Tschechien, das die grenzübergreifende Zusammenarbeit fördert, hat in seiner letzten Sitzung sechs Projekte zur Förderung ausgewählt. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Bildung von Netzwerken zwischen Jugendlichen beider Länder. Der Ausschuss stellt unter der Leitung des bayerischen Wirtschaftsministeriums hierfür knapp drei Millionen Euro aus EU-Mitteln bereit. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit Tschechien über die Grenze hinweg weiter zu vertiefen. Dafür ebnen unsere Projekte jetzt den Weg. Die europäische Idee soll greifbar, und die Barrieren in den Köpfen sollen abgebaut werden.“

      Im Projekt ‚Digital international‘ werden Jugendliche aus beiden Ländern zusammengebracht, um ihr Interesse an digitalen Technologien zu wecken und zu fördern. Unter anderem erwerben die Teilnehmer im Rahmen eines Simulationsspiels Schlüsselkompetenzen für das Arbeiten in einem internationalen Unternehmen. Damit werden neben technologischen Kompetenzen auch Sprach- und Kulturkompetenzen vermittelt. Nebenbei wird der Austausch unter Schulen im Grenzraum gefördert.

      In einem Umweltschutzprojekt untersuchen zwei bayerische und ein tschechischer Partner die Auswirkungen von land- und forstwirtschaftlichen sowie industriellen Aktivitäten auf die Bodenqualität und die Schadstoffbelastung in der bayerisch-tschechischen Grenzregion – ein Thema von großer Bedeutung für die Bevölkerung und die Landwirte vor Ort.

      Zwischenzeitlich beginnen bereits die Vorbereitungsmaßnahmen für die kommende Förderperiode (2021-2027) in der es ebenfalls wieder ein europäisches Förderprogramm für die bayerisch-tschechische Grenzregion geben wird.

      Quelle: https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/pm/199-2018/

      Die tschechische Pressemitteilung finden Sie unter: https://mmr.cz/cs/Ostatni/Web/Novinky/Preshranicni-spoluprace-na-cesko-nemecke-hranici-j

       

       

      Archiv

      Delegation aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg besucht bayerisch-tschechisches Grenzgebiet

      Vom 21.-22.02.2017 besuchte Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Rudolph (MV) mit einer Delegation das bayerisch-tschechische Grenzgebiet. Während der Reise wurden Fachgespräche mit den Vertretern der Regierungen von Niederbayern, der Oberpfalz und Oberfranken sowie der Landkreise Freyung-Grafenau und Tirschenreuth geführt, sowie die Erfolgsprojekte Museum "Stifter und der Wald" in Neureichenau und der "Geschichtspark Bärnau-Tachov" in Bärnau besucht.

      Weiterhin fand ein offener Austausch mit den Geschäftsführern der Euregio Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn und der Euregio Egrensis statt.

      Von den Erfahrungen mit den Verwaltungsstrukturen und Prozessen in den unterschiedlichen ETZ-Programmen konnten beide Seiten sehr profitieren.

      Bildergalerie der Delegationsreise

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        Online-Konsultation zur Beseitigung von Hindernissen in Grenzregionen

        Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Online-Konsultation zur Beseitigung von Hindernissen in Grenzregionen durchgeführt. Diese wurde am 21. September 2015 gestartet und lief drei Monate bis zum 21. Dezember 2015. Die Befragung deckte sowohl Binnengrenzen der Europäischen Union wie auch Grenzregionen zwischen EU-Ländern und Ländern der Europäischen Freihandelszone (EFTA) und dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ab. Sie lud EU-Bürger, Organisationen, Unternehmen und Behörden in den Grenzregionen ein, ihre Meinung bezüglich immer noch bestehender Hindernisse bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mitzuteilen und mögliche Lösungen für deren Beseitigung vorzuschlagen. Insgesamt gingen 623 Antworten auf den Online-Fragebogen ein. Die Ergebnisse zur öffentlichen Online-Konsultation finden Sie in dieser Publikation:

        Beseitigung von Hindernissen in Grenzregionen PDF (800 KB)Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

        Auftaktveranstaltung

        Am 19. Juni 2015 fand in Regensburg in den Räumlichkeiten der Regierung der Oberpfalz die Auftaktveranstaltung des Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern – Tschechische Republik Ziel ETZ 2014-2020 statt. Vor rund 200 Teilnehmern eröffnete Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer gemeinsam mit dem Vize-Minister für Regionalentwicklung der Tschechischen Republik Zdeněk Semorád die neue Programmperiode 2014-2020.

        Die Europäische Kommission war durch Dr. Wolfgang Streitenberger, Senior Adviser in der Generaldirektion für Regionalpolitik und Stadtentwicklung, vertreten, der in seiner Rede die Reform der Regionalpolitik mit Blick auf die Europa 2020-Strategie und die damit einhergehenden Anforderungen hinsichtlich der Thematischen Konzentration näher erläuterte.

        Die Programmbehörden präsentierten die neuen Inhalte und Strukturen des Kooperationsprogramms und zeigten mögliche Projektaktivitäten im Rahmen der vier gewählten Prioritätsachsen des Programms auf.  In der neuen Programmperiode stehen dem Programm EFRE-Mittel in Höhe von 103,4 Millionen Euro zur Verfügung. Projektanträge werden voraussichtlich ab September 2015 möglich sein.
        Die Präsentationen stehen hier zum Download zur Verfügung:

        Programmstruktur und Inhalte PDF (1,11 MB)

        Programm - Inhalte - Beispiele PDF (1,15 MB)

        Die Broschüre „Kurzfassung Kooperationsprogramm“  gibt einen Überblick über mögliche Projektaktivitäten und die für Projektinteressenten zuständigen Ansprechpartner.

        Bildergalerie - Auftaktveranstaltung

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