Aktuelles

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern - Tschechische Republik Ziel ETZ 2014-2020.

Pressemitteilung: Aiwanger: "Kooperation in der Grenzregion weiter vorantreiben"

MÜNCHEN   Im Rahmen der 9. Sitzung des Begleitausschusses des grenzübergreifenden INTERREG-Programms zwischen dem Freistaat Bayern und der Tschechischen Republik wurden insgesamt sieben Kooperationsprojekte im Gesamtwert von rund drei Millionen Euro zur Förderung genehmigt. Neben eigenen Mitteln der Projektpartner stammt ein Großteil (bis zu 85 Prozent) der Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE).

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Das bayerisch-tschechische INTERREG-Programm hat zum Ziel, die grenznahen Regionen im bayerischen Nordosten zu fördern und die Barrieren in der grenzübergreifenden Zusammenarbeit mit unseren tschechischen Nachbarn weiter abzubauen.“ Um Europaskepsis gerade bei der Jugend zu verhindern, hat sich der Begleitausschuss für die finanzielle Unterstützung eines Projekts ausgesprochen, das dieses Thema angeht. Bayerische und tschechische Jugendliche aus den Städten Selb und Aš erarbeiten gemeinsam Antworten auf die Frage wie sie sich ihre Zukunft in einem geeinten Europa vorstellen und welche Chancen ihnen ein geeintes Europa bietet. Diese Ideen fließen ein in gemeinsam organisierte Kunstprojekte und Gesprächsforen zur Zukunft der EU. „Projekte wie dieses machen INTERREG aus. Junge Menschen kommen zusammen und machen sich Gedanken über Europa. Dadurch wird die Zusammenarbeit über die Grenze hinweg weiter zur Normalität.“

Nach Beschluss des Begleitausschusses wird mit rund 800.000 Euro aus EFRE-Mitteln auch der Goldene Steig gefördert, der vor mehr als 1000 Jahren den bayerischen Donauraum mit Böhmen verbunden und als Handelsroute die Besiedelung und den wirtschaftlichen Aufschwung der bayerisch-böhmischen Grenzregion begründet hat. Aiwanger: „Bei diesem Projekt haben sich acht Gemeinden und Städte mit Tourismusverbänden und Museen zusammengetan, um den Goldenen Steig als Kulturgut weiter zu beleben und noch attraktiver für Besucher zu gestalten.“

Neben der aktuellen Förderperiode lag auch bei dieser Begleitausschusssitzung wieder ein Schwerpunkt auf der Vorbereitung der kommenden Förderperiode ab 2021. Die Akteure sind sich einig, dieses erfolgreiche Programm weiterzuführen, um das Zusammenwachsen der bayerischen und tschechischen Nachbarn noch mehr voranzutreiben.

Quelle: https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/pm/175-2019/

Die tschechische Pressemitteilung finden Sie unter: https://mmr.cz/cs/Ostatni/Web/Novinky/MMR-Tri-miliony-EUR-pro-policisty,-cestovni-ruch

Nächste Sitzung des Begleitausschusses und Einreichungsfrist für Projektanträge

Die 10. Sitzung des Begleitausschusses wird am 26. und 27. November 2019 im Regierungsbezirk Oberfranken stattfinden. Die Einreichungsfrist (elektronisches Übermittlungsdatum) für eine Behandlung des Projektantrags im 10. Begleitausschuss ist der     21. August 2019 bis 23:59 Uhr.

Es wird darauf hingewiesen, dass auch bei rechtzeitig eingereichten Projektanträgen kein Rechtsanspruch auf Behandlung der Projekte in der nächsten Sitzung des Begleitausschusses besteht, da der Prüfungsaufwand insbesondere vom Projekttyp und von der Qualität und Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen abhängig ist.

Weitere Informationen zur Antragstellung finden Sie unter Förderung > Antragstellung.

Änderungen bei der Abwicklung der "Änderungsanträge im eMS" für die Leadpartners

Nach dem Update im eMS am 11.03.2019 kam es auch zu einer Änderung bei der Abwicklung der  "Änderungsanträge". Wir haben eine Kurzanleitung für Antragsteller mit Screenshots erstellt, wie die Änderung im Projektantrag durchzuführen ist.

Kurzanleitung PDF (182 KB)

Bei Unklarheiten stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Zusammenarbeit.

Pressemitteilung: Bayern und Tschechien vereinbaren Fortführung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

Weigert: "Nicht nur räumliche Grenzen, sondern auch Barrieren in so manchen Köpfen überwinden"

MÜNCHEN/PRAG   Im Prager Palais Czernin, dem Sitz des tschechischen Außenministeriums, haben der bayerische Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert und der tschechische Vizeminister für Regionalentwicklung Zdeněk Semorád feierlich ihren Willen bekundet, die Zusammenarbeit zwischen Bayern und Tschechien auch in der neuen Förderperiode ab 2021 fortzusetzen. Grundlage der Zusammenarbeit ist das EU-Förderpramm Interreg Bayern – Tschechien. Die Veranstaltung ist der Startschuss zur Vorbereitung der kommenden Förderperiode 2021 – 2027, für die derzeit in Brüssel die neuen Rahmenbedingungen diskutiert und verhandelt werden.

Weigert betont: „Interreg steht für erfolgreiche Zusammenarbeit in Europa über Grenzen hinweg. In Zeiten, in denen auch in Europa die Abschottungstendenzen zunehmen, setzen wir ein Zeichen, dass Kooperation unter Ländern der richtige Weg ist.“ Neben der bayerisch-tschechischen Regierungskommission wird mit Hilfe des INTERREG-Programms die Zusammenarbeit und der Austausch in den Gebieten entlang der gemeinsamen Grenze verstärkt und verfestigt. Das Instrument hierfür sind gemeinsame Projekte mit mindestens einem bayerischen und tschechischen Partner, die im gemeinsamen Interesse liegen. Attraktive Förderbedingungen ermöglichen erfolgreiche Partnerschaften und Kooperationsprojekte zum Beispiel in den Bereichen Energiespeicherung, Tourismus, Ausbildung, Umwelt oder Forschung.

Das Tschechische Ministerium für Regionalentwicklung und das bayerische Wirtschaftsministerium werden in den kommenden Monaten mit allen Beteiligten und Interessierten die Konturen und Inhalte des zukünftigen Programms erarbeiten. Sofern die EU-Kommission in Brüssel entsprechende Gelder bereitstellt, sollen in der kommenden Förderperiode erneut für etwa 100 Millionen Euro Vorhaben unterstützt werden, die die Zusammenarbeit in der Region weiter intensivieren und die wirtschaftliche Entwicklung stärken. „Die bayerisch-tschechische Zusammenarbeit ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Damit überwinden wir nicht nur räumliche Grenzen, sondern auch die Barrieren in so manchen Köpfen“, so Weigert.

Quelle: https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/pm/13-2019/

Bildergalerie - Unterzeichnung der Willenserklärung

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    Pressemitteilung: Aiwanger: "Die Zusammenarbeit im Grenzraum weiter vertiefen"

    MÜNCHEN   Der Begleitausschuss des EU-INTERREG-Programms Bayern-Tschechien, das die grenzübergreifende Zusammenarbeit fördert, hat in seiner letzten Sitzung sechs Projekte zur Förderung ausgewählt. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Bildung von Netzwerken zwischen Jugendlichen beider Länder. Der Ausschuss stellt unter der Leitung des bayerischen Wirtschaftsministeriums hierfür knapp drei Millionen Euro aus EU-Mitteln bereit. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit Tschechien über die Grenze hinweg weiter zu vertiefen. Dafür ebnen unsere Projekte jetzt den Weg. Die europäische Idee soll greifbar, und die Barrieren in den Köpfen sollen abgebaut werden.“

    Im Projekt ‚Digital international‘ werden Jugendliche aus beiden Ländern zusammengebracht, um ihr Interesse an digitalen Technologien zu wecken und zu fördern. Unter anderem erwerben die Teilnehmer im Rahmen eines Simulationsspiels Schlüsselkompetenzen für das Arbeiten in einem internationalen Unternehmen. Damit werden neben technologischen Kompetenzen auch Sprach- und Kulturkompetenzen vermittelt. Nebenbei wird der Austausch unter Schulen im Grenzraum gefördert.

    In einem Umweltschutzprojekt untersuchen zwei bayerische und ein tschechischer Partner die Auswirkungen von land- und forstwirtschaftlichen sowie industriellen Aktivitäten auf die Bodenqualität und die Schadstoffbelastung in der bayerisch-tschechischen Grenzregion – ein Thema von großer Bedeutung für die Bevölkerung und die Landwirte vor Ort.

    Zwischenzeitlich beginnen bereits die Vorbereitungsmaßnahmen für die kommende Förderperiode (2021-2027) in der es ebenfalls wieder ein europäisches Förderprogramm für die bayerisch-tschechische Grenzregion geben wird.

    Quelle: https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/pm/199-2018/

    Die tschechische Pressemitteilung finden Sie unter: https://mmr.cz/cs/Ostatni/Web/Novinky/Preshranicni-spoluprace-na-cesko-nemecke-hranici-j

     

     

    Archiv

    Delegation aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg besucht bayerisch-tschechisches Grenzgebiet

    Vom 21.-22.02.2017 besuchte Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Rudolph (MV) mit einer Delegation das bayerisch-tschechische Grenzgebiet. Während der Reise wurden Fachgespräche mit den Vertretern der Regierungen von Niederbayern, der Oberpfalz und Oberfranken sowie der Landkreise Freyung-Grafenau und Tirschenreuth geführt, sowie die Erfolgsprojekte Museum "Stifter und der Wald" in Neureichenau und der "Geschichtspark Bärnau-Tachov" in Bärnau besucht.

    Weiterhin fand ein offener Austausch mit den Geschäftsführern der Euregio Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn und der Euregio Egrensis statt.

    Von den Erfahrungen mit den Verwaltungsstrukturen und Prozessen in den unterschiedlichen ETZ-Programmen konnten beide Seiten sehr profitieren.

    Bildergalerie der Delegationsreise

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      Online-Konsultation zur Beseitigung von Hindernissen in Grenzregionen

      Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Online-Konsultation zur Beseitigung von Hindernissen in Grenzregionen durchgeführt. Diese wurde am 21. September 2015 gestartet und lief drei Monate bis zum 21. Dezember 2015. Die Befragung deckte sowohl Binnengrenzen der Europäischen Union wie auch Grenzregionen zwischen EU-Ländern und Ländern der Europäischen Freihandelszone (EFTA) und dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ab. Sie lud EU-Bürger, Organisationen, Unternehmen und Behörden in den Grenzregionen ein, ihre Meinung bezüglich immer noch bestehender Hindernisse bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mitzuteilen und mögliche Lösungen für deren Beseitigung vorzuschlagen. Insgesamt gingen 623 Antworten auf den Online-Fragebogen ein. Die Ergebnisse zur öffentlichen Online-Konsultation finden Sie in dieser Publikation:

      Beseitigung von Hindernissen in Grenzregionen PDF (800 KB)Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

      Auftaktveranstaltung

      Am 19. Juni 2015 fand in Regensburg in den Räumlichkeiten der Regierung der Oberpfalz die Auftaktveranstaltung des Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern – Tschechische Republik Ziel ETZ 2014-2020 statt. Vor rund 200 Teilnehmern eröffnete Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer gemeinsam mit dem Vize-Minister für Regionalentwicklung der Tschechischen Republik Zdeněk Semorád die neue Programmperiode 2014-2020.

      Die Europäische Kommission war durch Dr. Wolfgang Streitenberger, Senior Adviser in der Generaldirektion für Regionalpolitik und Stadtentwicklung, vertreten, der in seiner Rede die Reform der Regionalpolitik mit Blick auf die Europa 2020-Strategie und die damit einhergehenden Anforderungen hinsichtlich der Thematischen Konzentration näher erläuterte.

      Die Programmbehörden präsentierten die neuen Inhalte und Strukturen des Kooperationsprogramms und zeigten mögliche Projektaktivitäten im Rahmen der vier gewählten Prioritätsachsen des Programms auf.  In der neuen Programmperiode stehen dem Programm EFRE-Mittel in Höhe von 103,4 Millionen Euro zur Verfügung. Projektanträge werden voraussichtlich ab September 2015 möglich sein.
      Die Präsentationen stehen hier zum Download zur Verfügung:

      Programmstruktur und Inhalte PDF (1,11 MB)

      Programm - Inhalte - Beispiele PDF (1,15 MB)

      Die Broschüre „Kurzfassung Kooperationsprogramm“  gibt einen Überblick über mögliche Projektaktivitäten und die für Projektinteressenten zuständigen Ansprechpartner.

      Bildergalerie - Auftaktveranstaltung

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