Aktuelles

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern - Tschechische Republik Ziel ETZ 2014-2020.

Wichtige Informationen für Antragsteller bezüglich der einzureichenden Projekte zur 11. Sitzung des Begleitausschusses - Outputindikatoren

Auch nach der Einplanung weiterer Projekte im Rahmen der 10. Sitzung des Begleitausschusses des Programms Ziel ETZ Freistaat Bayern – Tschechische Republik 2014-2020 (im weiteren Programm) sind noch Mittel zur Förderung grenzübergreifender Projekte verfügbar. Mit Blick auf die vier Prioritätsachsen (PA) des Programms muss diese Aussage jedoch ein Stück weit eingeschränkt werden.

  • In der PA 1 "Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation" können auf Grund fehlender EFRE-Mittel bis auf Weiteres keine Neuanträge gestellt werden.

Eine weitere Einschränkung bei der Einreichung von Anträgen zur nächsten Sitzung des Begleitausschusses ergibt sich durch die aktuellen Werte der Outputindikatoren, die sich dieses Programm zum Ziel gesetzt hat.

  • Aus der aktuellen Grafik zum Stand der Outputindikatoren wird ersichtlich, dass insbesondere in der PA 2 in der Investitionspriorität (IP) 6c Projekte für die Erfüllung des Zielwerts beim Indikator "Zahl der geförderten Güter des Natur- und Kulturerbes" benötigt werden. Aktuell ist dieser zu 66 % erfüllt. In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass von den avisierten 44 Denkmälern des Natur- und Kulturerbes, die im Programm unterstützt werden sollen, bislang erst 29 Denkmäler gefördert werden. Daher hat der BA beschlossen bis auf Weiteres in der IP 6c nur noch Projektanträge zur Entscheidung anzunehmen die mit mindestens einem Wert von 1 zu dem Outputindikator "Zahl der geförderten Güter des Natur- und Kulturerbes" beitragen. Der andere in IP 6c zur Verfügung stehende Indikator kann zusätzlich auch bedient werden.

  • Ferner sind auch die Projekte in der PA 2, in der Investitionspriorität 6d für die Erfüllung des Zielwerts beim Indikator "Fläche der Habitate, die für Zwecke eines besseren Erhaltungszustands eine Unterstützung erhalten" benötigt. Aktuell ist dieser zu 63 % erfüllt, was in absoluten Zahlen bedeutet, dass von dem avisierten Zielwert 525 bislang erst der Wert in Höhe von 333,15 gefördert wurde.

Die zu erreichenden Zielwerte der einzelnen Outputindikatoren auf Programmebene sind im Dokument Kooperationsprogramm (siehe Dokumente > Kooperationsprogramm) bei den jeweiligen Investitionsprioritäten zu finden. Bei der Erstellung eines Projektantrags stehen dem Antragsteller auch die Hinweise zu den Outputindikatoren (siehe Dokumente > Antragstellung > Weitere Dokumente) zur Verfügung.

Eingereichte Projekte, die dem BA zur Entscheidung vorgelegt werden können, werden von diesem unverändert auf Grundlage ihrer Qualität ausgewählt.

Pressemeldung: Aiwanger: "Gute Kooperation in der Grenzregion wird gestärkt"

INTERREG-Begleitausschuss Bayern-Tschechien: Über fünf Millionen Euro für acht neu gestartete Projekte

MÜNCHEN   Acht Kooperationsprojekte erhalten eine Förderung von insgesamt mehr als fünf Millionen Euro. Zu diesem Beschluss kam der Begleitausschuss bei seiner zehnten Sitzung im Rahmen des grenzübergreifenden INTERREG-Programms zwischen dem Freistaat Bayern und der Tschechischen Republik. Neben eigenen Mitteln der Projektpartner stammt ein Großteil (bis zu 85 Prozent) aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE).

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Das bayerisch-tschechische INTERREG-Programm fördert wirksam Projekte in grenznahen Regionen im bayerischen Nordosten und den angrenzenden Gebieten in Tschechien. Unser Ziel ist es, die grenzübergreifende Zusammenarbeit dauerhaft zu stärken und gezielt Barrieren abzubauen.“ Um Hemmnisse im Bereich der Biodiversität abzubauen und zum Erhalt der Umweltqualität beizutragen, hat sich der Begleitausschuss für eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 990.000 Euro aus EFRE-Mitteln für ein Artenschutzprojekt ausgesprochen. Es befasst sich mit der langfristigen Entwicklung der Ökosysteme in der Grenzregion und erarbeitet anhand einer Pilotfläche Vorschläge für konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Flächennutzung. „INTERREG-Projekte wie dieses zeigen Wege auf, wie grenzübergreifender Schutz von Ökosystemen funktionieren kann. Die strategischen Partnerschaften, die dadurch entstehen, sind entscheidend für den gemeinsamen Erfolg“, so Aiwanger.

Außerdem hat der Begleitausschuss sich dafür ausgesprochen, die grenzüberschreitende Notfallrettung mit rund 840.000 Euro aus EFRE-Mitteln zu fördern. Damit wird eine praxisnahe Zusammenarbeit aller in der Notfallrettung beteiligten Hilfsorganisationen auf beiden Seiten der Grenze unterstützt. Des Weiteren werden vier Projekte im Bereich Investitionen in Kompetenzen und Bildung mit insgesamt rund zwei Millionen Euro aus EFRE-Mitteln gefördert.

Neben der aktuellen Förderperiode lag auch bei dieser Begleitausschusssitzung wieder ein Schwerpunkt auf der Vorbereitung der kommenden Förderperiode ab 2021. Im Rahmen eines Workshops befassten sich die Akteure diesmal mit der Rolle der Kleinprojekte, welche in besonderem Maße zur Vertiefung und Intensivierung von Kontakten im Grenzgebiet beitragen, beispielsweise durch gegenseitige Schulbesuche, Jugendaustausche oder der Pflege gemeinsamer Geschichte.

Quelle: https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemeldungen/pressemeldung/pm/42938/

Nächste Sitzung des Begleitausschusses und Einreichungsfrist für Projektanträge

Die 11. Sitzung des Begleitausschusses wird am 26. und 27. Mai 2020 im Bezirk Südböhmen stattfinden. Die Einreichungsfrist (elektronisches Übermittlungsdatum) für eine Behandlung des Projektantrags im 11. Begleitausschuss ist der 19. Februar 2020 bis 23:59 Uhr.

Es wird darauf hingewiesen, dass auch bei rechtzeitig eingereichten Projektanträgen kein Rechtsanspruch auf Behandlung der Projekte in der nächsten Sitzung des Begleitausschusses besteht, da der Prüfungsaufwand insbesondere vom Projekttyp und von der Qualität und Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen abhängig ist.

Weitere Informationen zur Antragstellung finden Sie unter Förderung > Antragstellung.

Jährliche Informationsveranstaltung 2019

Das Bayerische Wirtschaftsministerium informierte am 7. November 2019 über das laufende Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern – Tschechische Republik Ziel ETZ 2014-2020. Neben der Information zur aktuellen Förderperiode und wie es mit dem grenzübergreifenden Programm zwischen Bayern und Tschechien in der nächsten Förderperiode ab 2021 weitergeht, standen in diesem Jahr der Abbau von Sprachbarrieren und die Verzahnung von EU Förderprogrammen im Fokus.

Der Regierungspräsident der Oberpfalz, Herr Axel Bartelt, begrüßte die knapp 150 Gäste im Spiegelsaal der Regierung. Er erinnerte an den Mut der Tschechen vor rund 30 Jahren und würdigte die Beiträge der INTERREG Projekte zum Zusammenwachsen der Region seit dem Fall des Eisernen Vorhangs. Der Vormittag stand dann ganz im Zeichen der Informationen für potentielle Projektträger. Die Programmbehörden informierten über die verschiedenen Fördermöglichkeiten im Rahmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit als Unterfonds des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE).

Am Nachmittag standen die geförderten Projekte selbst im Fokus. Zunächst präsentierte das Projekt „Erforschung der Luchse“ eindrucksvoll, wie mit modernsten Methoden die Luchspopulation an der bayrisch-tschechischen Grenze erfasst und ihre Gewohnheiten erforscht werden. Gleichzeitig demonstriert die Entwicklung des Projekts, wie aus einem kleinen, grenzübergreifenden Projekt ein mehrere Länder umfassendes, transnationales Projekt werden kann.

Im Anschluss stellten drei ganz unterschiedliche Projekte aus dem Bereich Sprachförderung ihre Ergebnisse und Erfolge vor. Angefangen vom „Zentrum für Sprachkompetenz Deutsch-Tschechien“, welches Sprachunterricht an Kindergärten und Schulen sowie damit verbundene Austauschmöglichkeiten anbietet, über das Kunstprojekt „Wir wollen zusammen kommen – Kunst ist der Weg“, welches tschechische und deutsche Schüler im Rahmen von Kunstprojekten zusammenbringt, bis hin zum Studiengang „Interdisziplinäre Bayernstudien“ der Westböhmischen Universität in Pilsen zeigte sich hier anschaulich die Vielfalt der Projekte.

Zum Abschluss gab es eine lebhafte Podiumsdiskussion zum Thema „Abbau von Sprachbarrieren“. Auf dem Podium saßen unter u. a. eine Vertreterin der EU Kommission, ein Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Sprachförderinstitutionen und -netzwerken. Als Fazit bleibt, dass Sprachförderung auch für die Förderperiode ab 2021 als unverändert wichtig und relevant gesehen wird. Eine Herausforderung wird es sein, die bisherigen Projektträger übergreifend in Abstimmung und Zusammenarbeit zu bringen.

Bildergalerie - Jährliche Informationsveranstaltung 2019

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    Pressemeldung: Aiwanger: "Kooperation in der Grenzregion weiter vorantreiben"

    MÜNCHEN   Im Rahmen der 9. Sitzung des Begleitausschusses des grenzübergreifenden INTERREG-Programms zwischen dem Freistaat Bayern und der Tschechischen Republik wurden insgesamt sieben Kooperationsprojekte im Gesamtwert von rund drei Millionen Euro zur Förderung genehmigt. Neben eigenen Mitteln der Projektpartner stammt ein Großteil (bis zu 85 Prozent) der Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE).

    Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Das bayerisch-tschechische INTERREG-Programm hat zum Ziel, die grenznahen Regionen im bayerischen Nordosten zu fördern und die Barrieren in der grenzübergreifenden Zusammenarbeit mit unseren tschechischen Nachbarn weiter abzubauen.“ Um Europaskepsis gerade bei der Jugend zu verhindern, hat sich der Begleitausschuss für die finanzielle Unterstützung eines Projekts ausgesprochen, das dieses Thema angeht. Bayerische und tschechische Jugendliche aus den Städten Selb und Aš erarbeiten gemeinsam Antworten auf die Frage wie sie sich ihre Zukunft in einem geeinten Europa vorstellen und welche Chancen ihnen ein geeintes Europa bietet. Diese Ideen fließen ein in gemeinsam organisierte Kunstprojekte und Gesprächsforen zur Zukunft der EU. „Projekte wie dieses machen INTERREG aus. Junge Menschen kommen zusammen und machen sich Gedanken über Europa. Dadurch wird die Zusammenarbeit über die Grenze hinweg weiter zur Normalität.“

    Nach Beschluss des Begleitausschusses wird mit rund 800.000 Euro aus EFRE-Mitteln auch der Goldene Steig gefördert, der vor mehr als 1000 Jahren den bayerischen Donauraum mit Böhmen verbunden und als Handelsroute die Besiedelung und den wirtschaftlichen Aufschwung der bayerisch-böhmischen Grenzregion begründet hat. Aiwanger: „Bei diesem Projekt haben sich acht Gemeinden und Städte mit Tourismusverbänden und Museen zusammengetan, um den Goldenen Steig als Kulturgut weiter zu beleben und noch attraktiver für Besucher zu gestalten.“

    Neben der aktuellen Förderperiode lag auch bei dieser Begleitausschusssitzung wieder ein Schwerpunkt auf der Vorbereitung der kommenden Förderperiode ab 2021. Die Akteure sind sich einig, dieses erfolgreiche Programm weiterzuführen, um das Zusammenwachsen der bayerischen und tschechischen Nachbarn noch mehr voranzutreiben.

    Quelle: https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemeldungen/pressemeldung/pm/42230/

    Die tschechische Pressemitteilung finden Sie unter: https://mmr.cz/cs/Ostatni/Web/Novinky/MMR-Tri-miliony-EUR-pro-policisty,-cestovni-ruch

    9. Sitzung des Begleitausschusses

    Am 05. und 06. Juni 2019 im Bezirk Pilsen hat der Begleitausschuss des Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern – Tschechische Republik Ziel ETZ 2014–2020 zum neunten Mal in der aktuellen Förderperiode getagt.

    Insgesamt wurden dem Begleitausschuss zu dieser Sitzung 10 Projektanträge zur Behandlung und ein Projektantrag zur negativen Beschlussfassung vorgelegt. Eingeplant werden konnten 7 Projekte im Umfang von 3 Mio. Euro an EFRE-Mitteln. Mit den 89,9 Mio. Euro bereits gebundenen EFRE-Mitteln sind damit zum jetzigen Zeitpunkt 90 % der Gesamtmittel des Programms für den Programmzeitraum eingeplant.

    In den einzelnen Prioritätsachsen zeigt sich damit nach dem 9. Begleitausschuss insgesamt folgender Stand:

    1. Forschung, technologische Entwicklung und Innovation

    • EFRE-Mittel eingeplant 17,9 Mio. (100 %)
    • EFRE-Mittel verfügbar 0,0 Mio. (0 %)

    2. Umweltschutz und Ressourceneffizienz

    • EFRE-Mittel eingeplant 34,4 Mio. (87 %)
    • EFRE-Mittel verfügbar 5,3 Mio. (13 %)

    3. Investitionen in Kompetenzen und Bildung

    • EFRE-Mittel eingeplant 8,4 Mio. (71 %)
    • EFRE-Mittel verfügbar 3,4 Mio. (29 %)

    4. Nachhaltige Netzwerke und institutionelle Kooperation

    • EFRE-Mittel eingeplant 26 Mio. (94 %)
    • EFRE-Mittel verfügbar 1,8 Mio. (6 %)

    Die Mitglieder des Begleitausschusses besuchten am ersten Tag der Sitzung das Umweltbildungszentrum in Krsy, um die Ergebnisse des Projekts, welches im Rahmen des Interreg Programms Bayern-Tschechien gefördert wird, zu besichtigen. Dieses Projekt befasst sich insbesondere mit der Problematik der Lichtverschmutzung und des Erhalts des natürlichen Nachthimmels einschließlich des dunklen Himmels und hat hierzu eine interaktive Ausstellung kreiert. Der Ansprechpartner des Leadpartners, Herr Vladislav Houda, stellte die bisherigen Ergebnisse des Projektes vor. Kern des Projekts ist die Erklärung der Konsequenzen der Lichtverschmutzung für Mensch und Natur und die Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft für dieses Problem.

    Am zweiten Tag der Sitzung des Begleitausschusses erfolgte ein Workshop zur Reflexion des Programms in der aktuellen Förderperiode, um hieraus Lehren für die kommende Förderperiode ab 2021 zu ziehen und das Programm noch attraktiver gestalten zu können. Zu diesem Anlass haben die externen Evaluatoren des Programms die vorläufigen Ergebnisse der laufenden Programmevaluation vorgestellt.

    Die 10. Sitzung des Begleitausschusses wird am 26. und 27. November 2019 im Regierungsbezirk Oberfranken stattfinden. Die Eingangsfrist für eine Behandlung des Projektantrags im 10. Begleitausschuss finden Sie unter Förderung > Antragstellung.

     

    Bildergalerie - 9. Sitzung des Begleitausschusses

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      Änderungen bei der Abwicklung der "Änderungsanträge im eMS" für die Leadpartner

      Nach dem Update im eMS am 11.03.2019 kam es auch zu einer Änderung bei der Abwicklung der  "Änderungsanträge". Wir haben eine Kurzanleitung für Antragsteller mit Screenshots erstellt, wie die Änderung im Projektantrag durchzuführen ist.

      Kurzanleitung PDF (182 KB)

      Bei Unklarheiten stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.

      Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Zusammenarbeit.

      Pressemeldung: Bayern und Tschechien vereinbaren Fortführung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

      Weigert: "Nicht nur räumliche Grenzen, sondern auch Barrieren in so manchen Köpfen überwinden"

      MÜNCHEN/PRAG   Im Prager Palais Czernin, dem Sitz des tschechischen Außenministeriums, haben der bayerische Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert und der tschechische Vizeminister für Regionalentwicklung Zdeněk Semorád feierlich ihren Willen bekundet, die Zusammenarbeit zwischen Bayern und Tschechien auch in der neuen Förderperiode ab 2021 fortzusetzen. Grundlage der Zusammenarbeit ist das EU-Förderpramm Interreg Bayern – Tschechien. Die Veranstaltung ist der Startschuss zur Vorbereitung der kommenden Förderperiode 2021 – 2027, für die derzeit in Brüssel die neuen Rahmenbedingungen diskutiert und verhandelt werden.

      Weigert betont: „Interreg steht für erfolgreiche Zusammenarbeit in Europa über Grenzen hinweg. In Zeiten, in denen auch in Europa die Abschottungstendenzen zunehmen, setzen wir ein Zeichen, dass Kooperation unter Ländern der richtige Weg ist.“ Neben der bayerisch-tschechischen Regierungskommission wird mit Hilfe des INTERREG-Programms die Zusammenarbeit und der Austausch in den Gebieten entlang der gemeinsamen Grenze verstärkt und verfestigt. Das Instrument hierfür sind gemeinsame Projekte mit mindestens einem bayerischen und tschechischen Partner, die im gemeinsamen Interesse liegen. Attraktive Förderbedingungen ermöglichen erfolgreiche Partnerschaften und Kooperationsprojekte zum Beispiel in den Bereichen Energiespeicherung, Tourismus, Ausbildung, Umwelt oder Forschung.

      Das Tschechische Ministerium für Regionalentwicklung und das bayerische Wirtschaftsministerium werden in den kommenden Monaten mit allen Beteiligten und Interessierten die Konturen und Inhalte des zukünftigen Programms erarbeiten. Sofern die EU-Kommission in Brüssel entsprechende Gelder bereitstellt, sollen in der kommenden Förderperiode erneut für etwa 100 Millionen Euro Vorhaben unterstützt werden, die die Zusammenarbeit in der Region weiter intensivieren und die wirtschaftliche Entwicklung stärken. „Die bayerisch-tschechische Zusammenarbeit ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Damit überwinden wir nicht nur räumliche Grenzen, sondern auch die Barrieren in so manchen Köpfen“, so Weigert.

      Quelle: https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/pm/13-2019/

      Bildergalerie - Unterzeichnung der Willenserklärung

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        Pressemeldung: Aiwanger: "Die Zusammenarbeit im Grenzraum weiter vertiefen"

        MÜNCHEN   Der Begleitausschuss des EU-INTERREG-Programms Bayern-Tschechien, das die grenzübergreifende Zusammenarbeit fördert, hat in seiner letzten Sitzung sechs Projekte zur Förderung ausgewählt. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Bildung von Netzwerken zwischen Jugendlichen beider Länder. Der Ausschuss stellt unter der Leitung des bayerischen Wirtschaftsministeriums hierfür knapp drei Millionen Euro aus EU-Mitteln bereit. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit Tschechien über die Grenze hinweg weiter zu vertiefen. Dafür ebnen unsere Projekte jetzt den Weg. Die europäische Idee soll greifbar, und die Barrieren in den Köpfen sollen abgebaut werden.“

        Im Projekt ‚Digital international‘ werden Jugendliche aus beiden Ländern zusammengebracht, um ihr Interesse an digitalen Technologien zu wecken und zu fördern. Unter anderem erwerben die Teilnehmer im Rahmen eines Simulationsspiels Schlüsselkompetenzen für das Arbeiten in einem internationalen Unternehmen. Damit werden neben technologischen Kompetenzen auch Sprach- und Kulturkompetenzen vermittelt. Nebenbei wird der Austausch unter Schulen im Grenzraum gefördert.

        In einem Umweltschutzprojekt untersuchen zwei bayerische und ein tschechischer Partner die Auswirkungen von land- und forstwirtschaftlichen sowie industriellen Aktivitäten auf die Bodenqualität und die Schadstoffbelastung in der bayerisch-tschechischen Grenzregion – ein Thema von großer Bedeutung für die Bevölkerung und die Landwirte vor Ort.

        Zwischenzeitlich beginnen bereits die Vorbereitungsmaßnahmen für die kommende Förderperiode (2021-2027) in der es ebenfalls wieder ein europäisches Förderprogramm für die bayerisch-tschechische Grenzregion geben wird.

        Quelle: https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemeldungen/pressemeldung/pm/41428/

        Die tschechische Pressemitteilung finden Sie unter: https://mmr.cz/cs/Ostatni/Web/Novinky/Preshranicni-spoluprace-na-cesko-nemecke-hranici-j

         

         

        Archiv

        Delegation aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg besucht bayerisch-tschechisches Grenzgebiet

        Vom 21.-22.02.2017 besuchte Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Rudolph (MV) mit einer Delegation das bayerisch-tschechische Grenzgebiet. Während der Reise wurden Fachgespräche mit den Vertretern der Regierungen von Niederbayern, der Oberpfalz und Oberfranken sowie der Landkreise Freyung-Grafenau und Tirschenreuth geführt, sowie die Erfolgsprojekte Museum "Stifter und der Wald" in Neureichenau und der "Geschichtspark Bärnau-Tachov" in Bärnau besucht.

        Weiterhin fand ein offener Austausch mit den Geschäftsführern der Euregio Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn und der Euregio Egrensis statt.

        Von den Erfahrungen mit den Verwaltungsstrukturen und Prozessen in den unterschiedlichen ETZ-Programmen konnten beide Seiten sehr profitieren.

        Bildergalerie der Delegationsreise

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          Online-Konsultation zur Beseitigung von Hindernissen in Grenzregionen

          Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Online-Konsultation zur Beseitigung von Hindernissen in Grenzregionen durchgeführt. Diese wurde am 21. September 2015 gestartet und lief drei Monate bis zum 21. Dezember 2015. Die Befragung deckte sowohl Binnengrenzen der Europäischen Union wie auch Grenzregionen zwischen EU-Ländern und Ländern der Europäischen Freihandelszone (EFTA) und dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ab. Sie lud EU-Bürger, Organisationen, Unternehmen und Behörden in den Grenzregionen ein, ihre Meinung bezüglich immer noch bestehender Hindernisse bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mitzuteilen und mögliche Lösungen für deren Beseitigung vorzuschlagen. Insgesamt gingen 623 Antworten auf den Online-Fragebogen ein. Die Ergebnisse zur öffentlichen Online-Konsultation finden Sie in dieser Publikation:

          Beseitigung von Hindernissen in Grenzregionen PDF (800 KB)Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

          Auftaktveranstaltung

          Am 19. Juni 2015 fand in Regensburg in den Räumlichkeiten der Regierung der Oberpfalz die Auftaktveranstaltung des Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern – Tschechische Republik Ziel ETZ 2014-2020 statt. Vor rund 200 Teilnehmern eröffnete Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer gemeinsam mit dem Vize-Minister für Regionalentwicklung der Tschechischen Republik Zdeněk Semorád die neue Programmperiode 2014-2020.

          Die Europäische Kommission war durch Dr. Wolfgang Streitenberger, Senior Adviser in der Generaldirektion für Regionalpolitik und Stadtentwicklung, vertreten, der in seiner Rede die Reform der Regionalpolitik mit Blick auf die Europa 2020-Strategie und die damit einhergehenden Anforderungen hinsichtlich der Thematischen Konzentration näher erläuterte.

          Die Programmbehörden präsentierten die neuen Inhalte und Strukturen des Kooperationsprogramms und zeigten mögliche Projektaktivitäten im Rahmen der vier gewählten Prioritätsachsen des Programms auf.  In der neuen Programmperiode stehen dem Programm EFRE-Mittel in Höhe von 103,4 Millionen Euro zur Verfügung. Projektanträge werden voraussichtlich ab September 2015 möglich sein.
          Die Präsentationen stehen hier zum Download zur Verfügung:

          Programmstruktur und Inhalte PDF (1,11 MB)

          Programm - Inhalte - Beispiele PDF (1,15 MB)

          Die Broschüre „Kurzfassung Kooperationsprogramm“  gibt einen Überblick über mögliche Projektaktivitäten und die für Projektinteressenten zuständigen Ansprechpartner.

          Bildergalerie - Auftaktveranstaltung

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