Projekt-Detail
CrossHealth
- EFRE- / Gesamtmittel in €:
- 374.295,72 / 467.869,66 €
- Lead Partner:
- Technische Hochschule Deggendorf
- Ansprechpartner des LP:
-
Luisa Goldmann
(luisa.goldmann@th-deg.de)
https://www.th-deg.de/crosshealth - Region:
- Niederbayern
- Projektpartner:
- Západočeská univerzita v Plzni
- Laufzeit (von - bis):
- 01. 05. 2025 - 30. 04. 2028
Das Projekt in einem Satz
Kurzbeschreibung
Das Gesundheitssystem steht weltweit vor einer Vielzahl von Herausforderungen, insbesondere durch demographische Veränderungen und die Zunahme der Prävalenz chronischer Krankheiten. Im Projekt „CrossHealth“ sollen diese Probleme grenzübergreifend angegangen werden. Ziel ist es, bereits in der Ausbildung von Gesundheitsfachkräften das Thema nachhaltige Gesundheitsversorgung zu verankern und durch interdisziplinäre und grenzüberschreitende Verbindungen in der Lehre neue Perspektiven in der Ausbildung zu schaffen. Im Fokus der geplanten Maßnahmen steht der Austausch von Studierenden der Technischen Hochschule Deggendorf und der Westböhmischen Universität Pilsen. Der Austausch findet sowohl in digitaler Form als auch in Präsenz statt.
Kernaktivitäten
Die Aktivitäten fokussieren sich überwiegend auf den Austausch zwischen Studierenden der Technischen Hochschule Deggendorf und der Westböhmischen Universität Pilsen. Weitere Aktivitäten haben den Fokus die Nachhaltigkeit des Projekts zu sichern und das Thema „nachhaltige Gesundheitsversorgung“ weiterhin in die Lehre zu integrieren. Die Aktivitäten im Überblick:
- Eintägige Exkursionen nach Pilsen (3x) und Deggendorf (3x)
- Kurze digitale Konferenzen zu verschiedenen Themen der nachhaltigen Gesundheitsversorgung (3x)
- Einwöchige Lernprogramme in Pilsen (1x) und Deggendorf (1x)
- Digitaler Austausch zwischen Lehrenden der beiden Universitäten (2x)
- Veröffentlichung eines Studierendenlehrbuchs zum Thema nachhaltige Gesundheitsversorgung und Integration in die Lehre
Projektergebnisse
Allen voran steht der Austausch zwischen den Studierenden zweier Länder. Dieser ermöglicht den Studierenden praktische und greifbare Einblicke in andere Gesundheits- und Ausbildungssysteme im Kontext einer nachhaltigen, aber auch kultursensiblen Versorgung. Dies fördert die Motivation und eröffnet neue Perspektiven für die berufliche Zukunft der Studierenden. Eine nachhaltige grenzübergreifende Gesundheitsversorgung erfordert eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Regionen sowie die Überwindung von Sprachbarrieren. Viele Gesundheitsprobleme, wie z. B. chronische Krankheiten, machen nicht an den Landesgrenzen halt, weshalb Kooperationsnetze aufgebaut, gepflegt und erweitert werden müssen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Bereichen Prävention, Förderung der Gesundheitskompetenz sowie Diagnose und Behandlung, kann im Sinne einer nachhaltigen Versorgung dazu beitragen, diesen Problemen effektiver und effizienter entgegenzuwirken. In der Projektlaufzeit sollen 130 Studierende an den gemeinsamen Ausbildungsprogrammen teilnehmen. Dieser Zielwert beschreibt die Mindestzahl der Studierenden, welche die Ausbildungsprogramme abschließen werden.