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Projekt-Detail

Gemeinsam besser

Kultur und nachhaltiger TourismusProjektnr. 325
EFRE- / Gesamtmittel in €:
1.871.932,93 / 2.339.916,17 €
Lead Partner:
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Ansprechpartner des LP:
Christian Binder, Leiter Hans-Eisenmann-Haus
Region:
Niederbayern
Projektpartner:
Správa Národního parku Šumava
Laufzeit (von - bis):
01. 01. 2026 - 31. 12. 2028

Das Projekt in einem Satz

Mit der Errichtung mehrsprachiger Dauerausstellungen, der Attraktivierung des grenzüberschreitenden Radwegs Stožec-Neuschönau sowie der Entwicklung eines tschechisch-deutschen Führungskonzepts schafft das Projekt „Společně lépe - Gemeinsam besser“ ein attraktives Angebot für Einheimische wie Gäste des Grenzraumes.

Kurzbeschreibung

In den Nationalparken Bayerischer Wald und Šumava steigt die Nachfrage nach mehrsprachigen, grenzüberschreitenden Informationsangeboten für Besucher aus den Nachbarländern und Gäste aus dem Ausland. Bisher fehlt es in den Besucherzentren Hans-Eisenmann-Haus und Stožec an mehrsprachigen Ausstellungen und Führungen. Um diese Lücke im touristischen Serviceprofil der Region zu schließen, konzipieren und realisieren die Partner gemeinsam ein dreiteiliges Projekt.

Kernaktivitäten

1. Planung und Bau einer inhaltlich kohärenten mehrsprachigen Dauerausstellung in den beiden Besucherzentren Hans-Eisenmann-Haus und Stožec. Die Ausstellung thematisiert den gemeinsamen Naturraum der beiden Nationalparke anhand eines virtuellen Spaziergangs durch deren Biotope.

 

2. Gemeinsame Konzeption und Realisierung eines bilateralen Ausbildungs- und Qualifizierungskonzepts für Waldführer/Šumava-Führer. Dieses Konzept umfasst komplementäre Unterrichtseinheiten und digitale Bildungsmaterialien. Des Weiteren ist die Organisation von Führungen für Besucher aus den Nachbarländern vorgesehen.

 

3. Die Attraktivierung der Radroute zwischen Stožec und Neuschönau durch mehrsprachige digitale Informationsangebote, Lade- und Reparaturstationen verbindet die neuen Ausstellungen.

Projektergebnisse

Vom Projekt profitieren Gäste wie Bewohner des Grenzraums. Das mehrsprachige Angebot wird die Anzahl der Besucher auch aus dem Nachbarland erhöhen. Die Region wächst zusammen - ein wichtiger Schritt für die nachhaltige Tourismusentwicklung im Programmgebiet. Insbesondere die Neukonzeption der beiden Dauerausstellungen berücksichtigt darüber hinaus die Anforderungen von Menschen mit besonderen Bedürfnissen.